Das Museum Auberlehaus startet nach der Coronapause mit einer Sonderausstellung rund um die Kuckucksuhr und die Ausstellung der Kuckucksuhren die zur Wahl des Preises „Kuckucksuhr des Jahres“ stehen.

Der Gastgeber ist das Museum Auberlehaus in Trossingen. Die Kleinstadt Trossingen befindet sich am Rande des Schwarzwaldes und ist der diesjährige Schauplatz zur Wahl der „Kuckucksuhr des Jahres“.

In der Sonderausstellung können insgesamt 120 Kuckucksuhren, viele davon sind Leihgaben aus dem Deutschen Uhrenmuseum in Furtwangen, bestaunt werden. Dabei sind die verschiedensten Modelle, wie die wertvolle Rahmenuhr mit Kuckuck von Johann Baptist Beha oder auch zeitgenössische Modelle, zu sehen. Des Weiteren gibt es genügend Informationen zur Geschichte und Bau der Kuckucksuhren. Maschinen und Teile wie die Uhrfedern, das Schnitzwerkzeug, die Serienpfeifen oder eine 120 Jahre alte Maschine zur Herstellung der Ketten kann entdeckt werden.

Die Wahl der “Kuckucksuhr des Jahres”

Neben der Sonderausstellung stellen 6 Hersteller von originalen Schwarzwalduhren ihre insgesamt besten zwölf Uhren dieses Jahr zur Wahl bereit. Veranstalter dieses Preises ist der Verein der Schwarzwalduhr (VdS), welchen den Preis 2001 ins Leben rief. Wählen darf jeder Besucher des Museums. Jeder der seine Stimme abgegeben hat, hat außerdem die Chance eine eigene Uhr zu gewinnen.

Zu den vergangenen Gastgebern des Preises zählen unter anderem der Torturm der Burg Hohenzollern, die Dorotheehütte in Wolfach und dem Europapark Rust.
Auch Jürgen Clute, Geschäftsführer der Schonacher Kuckucksuhren Fabrik Anton Schneider & Söhne GmbH besuchte mit seiner Familie die Ausstellung. Der traditionelle Kuckucksuhrenhersteller gewann 2019 den 2. Preis mit der Uhr Schwarzwald-Traum (8TMT 1020 /9), 2014 den 1. Preis mit der Uhr Feierabend (8TMT 3170 /9) und 2007 mit der Uhr Fachwerkhaus und Glockenturm (8TMT 1565 /9).